Die
gemeinnützige Gesellschaft Der
Antonyme Salon macht es sich zur Aufgabe, durch regelmäßige
kuratorische Projekte, Vorträge, Diskussionsrunden und
Publikationen das Fortwirken der Errungenschaften der avantgardistischen
und autonomen Kunst des 20. Jahrhunderts in der Gegenwart
zu debattieren. Ausgangs- und Bezugspunkt ist dabei das Œuvre
von Anton Henning. Wie kaum jemand sonst setzt er sich seit
rund dreißig Jahren in Gemälden und Zeichnungen,
aber auch in Skulpturen und anderen Werkformen mit der Klassischen
Moderne auseinander: Er greift die in ihr entwickelten Möglichkeiten
auf, führt sie weiter, steigert und verbindet sie, geht
über sie hinaus. Damit liefert Hennings Werk, das weltweit
in Museen und renommierten Sammlungen vertreten ist, eine
hervorragende Grundlage für Reflexionen und Diskussionen
darüber, was die Moderne war und was sie vielleicht noch
immer ist.
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